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WALTER Deutschland - Prototyp - Gewindewerkzeuge

HSS/VHM Hochleistungswerkzeuge für das Gewinden

Milionenfach bewährt: die Schraubverbindung
Tagtäglich müssen Baugruppen oder Anlagenkomponenten hochfest verbunden werden. Oft wird dabei eine lösbare Verbindung benötigt. Hierbei wird in den meisten Fällen auf die bewährte Schraubverbindung vertraut. Die Herstellung von Innengewinden gehört dadurch zu den häufigsten Aufgaben in der Zerspanung und stellt dabei gleichzeitig eine der anspruchvollsten Bearbeitungsaufgaben dar. Weiterhin werden die Gewinde in vielen Fällen erst am Ende der Fertigungskette eingebracht und stellen daher sehr hohe Anforderungen an die Prozesssicherheit.

Gewinden Verfahren

Es gibt unterschiedliche Verfahren, um ein Gewinde herzustellen. Die wichtigsten sind dabei das Gewindebohren, das Gewindeformen und das Gewindefräsen. Bei der Herstellung von Innengewinden ist das Gewindebohren immer noch das am häufigsten verwendete Verfahren. Bei der Werkzeugentwicklung stehen Prozesssicherheit, Qualität und Herstellkosten pro Gewinde im Fokus.

Wir haben große Anstrengungen im Bereich der Makro-/Mikro-Geometrie sowie bei den Beschichtungen unternommen, um auch unter ungünstigen Bedingungen eine hohe Prozesssicherheit zu gewährleisten. Die Kosten pro Gewinde können durch den Einsatz unserer Hochleistungs-Werkzeuge der Eco- und Synchrospeed-Serie drastisch reduziert werden. Noch geringere Kosten je Gewinde können mit Vollhartmetall-Werkzeugen realisiert werden. Unsere HSC-Linie setzt hier neue Maßstäbe – auch in Stahlwerkstoffen. Diese Werkzeuge sind die erste Wahl in der Massenproduktion, zum Beispiel in der Muttern- oder Automobilindustrie.

Das Gewindeformen hat sich als Verfahren zur Innengewindeherstellung in den letzten 20 Jahren rasant entwickelt. Brauchte man früher für den Einsatz dieser Werkzeuge überwiegend Öl als Kühlschmierstoff, ist es heute dank gezielter Weiterentwicklung der Formkanten-Geometrie und der Beschichtung möglich, nahezu alle formbaren Werkstoffe (auch rostfreie Stähle) mit einer 5 %-Emulsion auf jedem Bearbeitungszentrum zu formen. Dabei hat sich die statische und insbesondere die dynamische Festigkeit der geformten Gewinde durch die Verwendung von Emulsion sogar noch weiter verbessert.

Der Schneidstoff Hartmetall hat beim Gewindeformen schon lange Einzug gehalten. Absolute Spitzenwerte erreichen wir heute mit unserer Protodyn® HSC-Linie.

Das Gewindeformen ist oftmals die wirtschaftlichste Methode, um ein Innengewinde herzustellen. Vorausgesetzt, dieses Verfahren ist für das jeweilige Bauteil zugelassen.

Was die Prozesssicherheit und Gewindequalität angeht, liegt das Gewindefräsen unangefochten an der Spitze. Neben den klassischen Fräsverfahren hat sich in jüngster Vergangenheit das sogenannte „Orbital-Gewindefräsen“ einen Namen gemacht. Damit können Anwender erstmals sehr tiefe (z.B. 3 x DN) und darüber hinaus sehr kleine (z.B. M1,6) Innengewinde auch in anspruchsvollen Werkstoffen absolut prozesssicher herstellen.

Das perfekte Kernloch - Walter Titex

Der erste Schritt für die Herstellung eines Gewindes ist immer das Kernloch. Die Qualität des Kernlochs beeinflußt in erheblichen Maß den nachfolgenden Bearbeitungsschritt des Gewinden. Daher ist es nicht sinnvoll die Gewindeherstellung als alleinstehenden Prozess zu betrachten. Nur ein qualitativ hochwertiges Kernloch garantiert das Erreichen der Standzeit und die optimalen Schnittwert des Gewindewerkzeuges.

Das perfekte Gewinde - Walter Prototyp

Das Bohr- und Gewindewerkzeug sollten möglichst gut auf einander abgestimmt sein, nur so kann ein optimales Ergebnis erziehlt werden. Durch die kombinierte Kompetenz können wir den gesamten Prozess des Gewindes perfekt darstellen. Perfekte Gewinde können so garantiert werden.